Aktuelles

MakerDay begeistert Familien

Technik zum Anfassen, kreative Projekte und begeisterte Gäste: Mit dem ersten MakerDay hat die Schule am Bodden das zweijährige Bestehen ihres Makerspaces gefeiert und digitale Bildung für die ganze Familie erlebbar gemacht.

Zahlreiche Eltern, Großeltern und Geschwister nutzten die Gelegenheit, die vielfältigen Projekte der Schülerinnen und Schüler kennenzulernen und selbst in die Welt des Tüftelns, Programmierens und Konstruierens einzutauchen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Schülerinnen und Schüler. Sie übernahmen die Rolle der Expertinnen und Experten, erklärten technische Zusammenhänge und führten ihre Gäste mit sichtbarer Begeisterung durch den Makerspace. Dabei wurde deutlich, wie praxisnah MINT-Bildung heute sein kann und wie selbstverständlich man digitale Werkzeuge in Schule einsetzen kann.


An verschiedenen Stationen konnten die Besucherinnen und Besucher erleben, woran im Makerspace gearbeitet wird. Mit LEGO® SPIKE Prime programmierten die Schülerinnen und Schüler Roboter, die selbstständig Aufgaben lösten. Der intelligente intelino-Zug zeigte, wie sich Programmierung und Automatisierung spielerisch vermitteln lassen. Ebenso großes Interesse weckten Projekte mit dem Calliope mini. Hier präsentierten die Kinder unter anderem eine selbst programmierte Alarmanlage, eine automatische Lichtsteuerung sowie ein Klavier à la Makey Makey.

Auch die digitale Fertigung stieß auf große Neugier. Am 3D-Drucker konnten die Gäste verfolgen, wie aus digitalen Entwürfen dreidimensionale Modelle entstehen. Darüber hinaus konnten am Lasercutter gefertigte Werkstücke betrachtet werden.

„Es ist schön zu sehen, mit welchem Selbstvertrauen unsere Schülerinnen und Schüler ihr Wissen weitergeben und andere für Technik begeistern“, lautet das Fazit der Schule. Der MakerDay habe eindrucksvoll gezeigt, dass der Makerspace weit mehr sei als ein Fachraum – er sei ein Ort, an dem Kreativität, Teamarbeit, Problemlösung und technisches Verständnis gleichermaßen gefördert werden.

Damit diese Arbeit auch künftig erfolgreich fortgesetzt werden kann, ho]t die Schule auf Unterstützung durch den Schulträger. Eine Erweiterung der Räumlichkeiten wurde bereits realisiert. Wünschenswert wären ein zeitgemäßes, flexibles Mobiliar, das den Anforderungen eines modernen Makerspaces gerecht wird, sowie eine verlässliche Wartung der technischen Ausstattung. So könnten die Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft unter optimalen Bedingungen lernen, experimentieren und innovative Ideen entwickeln.

Die beiden verantwortlichen Lehrkräfte Anne-Marlen Bandt und Enno Schröder bedanken sich ausdrücklich bei Mathias Schülke, der den Makerspace als engagierter Vater ein Jahr lang tatkräftig in Präsenz unterstützt hat.

Drucken